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FDP Freiberg

Freiberger Stadtrat beschließt einstimmig FDP-Antrag zur Lernmittelfreiheit

Freiberger Stadtrat beschließt einstimmig FDP-Antrag zur Lernmittelfreiheit Die FDP-Fraktion im Freiberger Stadtrat hatte im Oktober eine deutliche Erhöhung der Budgets für Arbeitshefte und Kopierkosten beantragt. Die Liberalen forderten darin, dass künftig für Arbeitshefte für jeden Grund- und Förderschüler 25,50 Euro und für jeden Mittelschüler und Gymnasiasten 21,50 Euro pro Schuljahr von der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Für Kopien fordert die FDP ein Budget von 5 Euro pro Grundschüler, 10 Euro pro Mittelschüler und 15 Euro pro Förderschüler und Gymnasiasten für jedes Schuljahr.

Der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Benjamin Karabinski, begründete den Vorstoß der Liberalen mit dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Bautzen vom April 2012 zur Lernmittelfreiheit: "Nach dem Gerichtsurteil sind nicht mehr die Eltern in der Pflicht die für den Unterricht notwendigen Arbeitshefte und Kopien ihrer Kinder zu bezahlen, sondern die Stadt Freiberg als Schulträger muss die Arbeitsmittel für die Schüler kostenlos zur Verfügung stellen. Der Lern- und Bildungserfolg der Freiberger Schüler hängt auch davon ab, welche Lernmittel den Schülern bereitgestellt werden. Dieser Verantwortung müssen wir auch in Zeiten knapper Kassen gerecht werden.“ Die Stadtverwaltung Freiberg hatte für das laufende Schuljahr nur rund 30.000 Euro für Arbeitshefte zur Verfügung gestellt und damit lediglich die Hälfte des Etats, den die FDP für notwendig erachtet. Außerdem hatte die Verwaltung entschieden, welche Arbeitshefte angeschafft werden. Für die Liberalen ist es ein Eingriff in die pädagogische Freiheit der Lehrer, wenn sie nicht selbst entscheiden können, mit welchen Arbeitsheften sie unterrichten. Aus diesem Grund fordert die FDP in ihrem Antrag auch, dass die Schulen eigenständig darüber entscheiden, welche Arbeitshefte im Rahmen des bereitgestellten Budgets angeschafft werden. Außerdem wird beantragt, dass das Kopierkontingent für das laufende Schuljahr zum Ausgleich für fehlende Arbeitshefte auf 20 Euro pro Schüler festgesetzt wird. Die Liberalen gehen davon aus, dass es nicht sinnvoll ist, jetzt noch Arbeitshefte für das laufende Schuljahr zu bestellen

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